Bergbau��� ����������������������������������������������������������������������������������� home

Mein Kumpel Wolfgang Schubert
Nummer 655 hat mich sehr geholfen. Ich bedanke mich� !!! Sehe auch seine Seite. Der Link steht bei Mineralen
Hier ruft er an: Nummer 300 was
hast du geschrieben???
Einfach geschrieben f�r Sch�ler..
Bergbau
Man spricht vom Bergbau wenn Rohstoffe der Erde
entzogen werden.
Rohstoffe
sind zum Beispiel Sand, Kies, Steinkohle, Edelsteine, Gold, �l
, Gas und Salz.
Wissenschaften
Der
Bergbau besteht aus verschiedenen Wissenschaften.
Mathematik
und Naturwissenschaft
Geologie. Erdwissenschaftler
haben berechnet dass die Erde vor 5 Milliarden Jahren ist entstanden.
Diese Lehre umfasst zum Beispiel die Entstehung von Bergen und die Struktur vom
Gestein
Untersuchug nach Fossilen Resten.
Aber
da sind noch mehr Themen.
Entstehung der Steinkohle
Die Steinkohle ist�
in der Karbon �Entwicklungsperiode entstanden.
Das ist zirka 300 Millionen
Jahre her und dauerte ungef�r 80 Millionen Jahre.
Ganz
Europa war zu der Zeit ein grosser�
Urwald und die B�ume und Pflanzen� wuchsen gut.
Durch
Bodensenkung sanken sie ins Wasser und fielen ins Wasser.
Sie
wurden mehrmals mit Erde abgedeckt.
Durch
Druck, W�rme und Zeit entstand Steinkohle.
Weil
kein Sauerstoff dazu kam konnten die Pflanzenmassen nicht verfaulen und so
entstand
Hochmoor
und Niedrigmoor (Hochmoor �ber dem� Meeresspiegel)
Niedrigmoor
unter dem� Meeresspiegel
Torf
Braunkohle
Steinkohle
Graphit
Weniger Druck und Temperatur wie Diamant.
Diamant
Dann
spricht man von Edelsteinen und das ist das h�rteste Material auf Erde. Diamant
besitzt die gr��te H�rte nach der Mohs`schen Tabelle, n�mlich die H�rte 10, als
einzigster Stoff .
Diamanten
werden geformt bei 1000 graden Hitze und Druck von 40.000 Bar
Man
geht davon aus das bis 1500 Meter Tiefe in den� Niederlanden 4.300.000.00 Steinkohle
vorhanden ist
Auf
der Erde ungef�hr 1052.000.000.000 (1052 Milliarden Tonnen)
Oekonomische
Werte von Steinkohle
Wird f�r verschiedene Zwecke verwendet
Hausbrand
H�tten
(Eisen � und Stahlproduktion)
Gas
Chemische Produkte (Teerfarben, Lacke, Kunstd�nger usw.)
Kraftwerke
Die Steinkohlen �����������������������������������������fl�chtige
Bestandteile������������������� ��Verwendung
|
Flammkohle
und Gasflammkohle |
|
34
� 42 % |
Kohlechemie |
|
Gaskohle |
|
28
� 34 % |
Verstromung |
|
Fettkohle |
|
19
� 28 % |
Kokserzeugung |
|
E�kohle |
|
12
� 19 % |
Verstromung |
|
Magerkohle |
|
10
� 12 % |
Verstromung |
|
Anthrazit |
|
10
% und weniger |
Hausbrand |
Verschiedene Abbaum�glichkeiten
Tagebau
Dann spricht man von einer Grube
Man
kann den Abbau von der Tagesoberfl�che an erkennen und verfolgen.
Zum Beispiel Sand und Kies, Braunkohle, Kalkstein.
In
Amerika gewinnt man so Steinkohle und in Deutschland Braunkohle.
Stollenbau
Waagerechter
Abbau oberfl�chennaher Kohle ,Stollen werden fast
waagerecht mit Gef�lle zum Mundloch vorangetrieben.Das Gef�lle dient dem
Wasserabflu�.Eine ander M�glichkeit ist ein darunter liegender
Wasserl�sungsstollen.
Anfang einer Grube:
Was
braucht man daf�r
1.
Eine Sch�rfgenehmigung ,erteilt
durch die Bergbeh�rde .
2. Bohrturm
3.Genehmigung eines Bergwerkes ,durch
Verleihung .
Beginn eines Bergwerkes
4. Sch�chte abteufen.Sch�chte sind
senkrechte R�hren,in den entweder Fahrst�hle(K�rbe)
oder F�rdergef�sse(Skipgef�sse)eingebaut sind.Ein Bergwerk braucht mindestens 2
Sch�chte.Einen Schacht ,um frische Luft(Wetter) in das Bergwerk zu
transportieren,einen zweiten Schacht,um die schlechten,verbrauchten Wetter aus
dem Bergwerk heraus zu transportieren.Ausserdem werden
die Sch�chte f�r den Transport der Arbeiter in die Grube und wieder heraus gebraucht(Seilfahrt),sowie um� Material und Maschinen in die Grube zu
transportieren,und Kohle heraus zu transportieren.
Mindenstens
2 Sch�chte hat ein Bergwerk,aber meistens mehr,
Durchmesser der Sch�chte ca. 6 Meter .
In einem� Schacht wird ein grosser
Ventilator geh�ngt und weil die Sch�chte miteinander� in Verbindung stehen wird in den
anderen Schacht die Luft angezogen und da bekommt man Zirkulation
.
Wo
die Luft nach unten geht nennt man diesen, einziehenden� Schacht und den� anderen� ausziehend.
Zwischen diesen� zwei Sch�chten� werden�
2 Wettert�ren gestellt um dafuer� zu sorgen dass das Wetter alle Sohlen
erreicht.
Es
darf nur eine T�r ge�ffnet werden.
Die
T�ren stehen so weit auseinander so dass�
1 Lokomotive und 60 Wagen da zwischen� passen.
Es
h�ngen rote Lampen uber den Wettert�rent�ren
Brennt das rote Licht dann darf man die Tur nicht �ffnen weil� die andere ge�ffnet ist und man bekommt einen� Wetterkurzschluss
Sch�chte
Sch�chte
sind auch Fluchtwege und deshalb gibt es neben den K�rben(Fahrst�hle) auch
Fahrtrume,das sind Sektoren im Schacht,in denen man
mittels Leitern nach oben oder unten klettern kann.
�Schacht 2 General Blumenthal
Foto
Heinz Grossmann
Schachtger�ste
werden nach Fertigstellung des Schachtes aufgebaut und auch F�rderturm oder
F�rderger�st genannt.W�hrend des Abteufens steht �ber dem Schacht ein
provisorisches Teufger�st.

Schachtr�der,� Zeche Oranje Nassau 1 (Heerlen-Niederlande�� (Foto Wim Koops)
Die
R�der drehen in entgegengesetzter Richtung.
An dem� Seil h�ngen die
Koerbe
Es
ist nur ein Seil und Herr Koepe hat dass erfunden
Der
Korb hat 4� Etagen
.Damit der Korb im Schacht nicht hin- und herpendelt,sind
im Schacht Spurlatten aus Hartholz eingebaut.In diesen Spurlatten wird der
F�rderkorb gef�hrt. Unter den K�rben ist auch ein Seil aus Drahtgeflecht
angebracht.Das ist nicht rund,sonder platt und dient
als Gegengewicht.
�Foto Wolfgang Schubert
Zeche Zollern in Dortmund B�vinghausen,direkt
an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel.(Nun das westf�lische Industriemuseum).
�Foto Wolgang Schubert
Kommunikation bei Schachtf�rderung
�bertage
bedient der Maschinist die F�rdermaschine,auf modernen
Bergwerken werden die K�rbe auch automatisch vom Computer bewegt.
Untertage
und �bertage arbeiten direkt am Schacht
Anschl�ger.Diese Anschl�ger schieben Wagen mit Material ,Maschinen und
Werkzeuge f�r die Grube auf den F�rderkorb,und schieben in der Grube leere
Materialanh�nger auf den Korb,und schicken diese zum Tage,damit
sie wieder mit Material beladen werden.
Der
Anschl�ger �bertage h�rt das Signal .Ist er auch fertig dann meldet er das
durch ein Signal an den Mann an der� F�rdermaschine
Dieser
h�rt nur ein Signal und er setzt die Maschine in Bewegung
Auf
dem F�rderseil sind mit weisser Farbe Markierungen angebracht,anhand dieser
Zeichen kann der Maschinist sehen,wo sich der Korb genau
befindet.
Die
Koerbe haben� bei sogenannter
Seilfahrt,der� Personenbef�rderung ,eine
Geschwindigkeit von rund 8 - 12 Meter pro Sekunde und bei der� Kohlen-und Materialf�rderung,der G�terf�rderung, bis �ber 20 Meter pro Sekunde. Noch
schneller ist die Gef��f�rderung.Gef��e sind geschlossene F�rderk�rbe ,in denen werden in der Grube von oben ca.80 t Kohle
eingef�llt,�bertage angekommen,wird unten eine Klappe ge�ffnet,und die Kohle
rutscht vom Korb in einen Kohlenbunker.Diese F�rderung hei�t Skip-F�rderung und
hat eine Geschwindigkeit von fast 30 m in der Sekunde.
Untertage
gibt es verschiedene Etagen , sogenannte Sohlen.Diese
werden auch Hauptquerschl�ge und Richtstrecken genannt.
Die
Hauptstrecken sind so geplant,da� es einen Wetterkreislauf gibt,d.h.Es kann immer nur so viel frische
luft nachstr�men,wie verbrauchte Wetter aus dem Bergwerk gesaugt werden.Werden
neue Strecken angesetzt ,mu� nach 6 Meter eine
Sonderbewetterung mit L�ftern(Ventilatoren) eingebaut werden.Um die Bewetterung
der neuen Grubenbaue optimal zu halten,muss die Luft durch am
Ventilator angebrachte Kunstoffschl�uche(Lutten)bis vor Ort transportiert
werden.Werden die Stollen weiter aufgefahren,mu� die Lutte immer
um die gleiche L�nge verl�ngert werden.Das Ende dieser Luttentour,an dem die
frische Luft austritt,ist maximal.18-20 m von der
Ortsbrust entfernt.
Druckluft
f�r Werkzeuge� (6
bar) Und f�r Druckluftlokomotive (200 bar)
Druckluft
wird �bertage im Kesselhaus erzeugt,und ist teurer als
Strom.
Temperatur
Die
ersten 25 Meter herrscht eine Temperatur von 9 Grad
Danach
steigt die Temperatur mit 3 Grad pro 100 meter
Ich
weiss nicht wie tief die Gruben in Deutschland sind ,
aber in den Niederlanden war die tiefste Grube (Staatsmijn Hendrik) 1058 Meter
Dann
ist der Temperatur 9+ (10X 3) 39 Grad.Dazu kommt� noch die W�rme ,die die Motoren der
Lokomotiven ,Gurtbandf�rderer,Panzerf�rderer,Schr�mwalzen
und Hobelanlagen erzeugen.
In
solch einer� W�rme
kann kein Mensch arbeiten, und gesund bleiben .Deshalb werden untertage riesige
Klimaanlagen,sogenannte Wetterk�hler eingbaut.
Ihr
k�nnt nun die Temperatur�
auch in den deutschen Bergwerke berechnen.Unter dem �qutor steigt
die Temperatur nur 1 Grad pro hundert Meter.
Luft (Bewetterung) ist dass
allerwichtigste zum �berleben
K�hlung
Abtransportieren von sch�dlichen
d�mpfen
Arbeitzeiten
Da war ein Grubengesetz.
Man arbeitete in 3 Schichten
-Tag, Mittag und Nachtschicht
Mit 18 Jahre durfte man� auch Nachtschicht
verfahren .
Der Bergmann war 8 Stunden
Untertage.
Die effektive Arbeitszeit war 8 Stunden minus der Reisezeit untertage
Bis 28 Grad 8 Stunden
28 bis 32 Grad 6 Stunden
untertage und wurde 8 Stunden bezahlt.
�ber 32 Grad nur die Notwendige
Arbeit und unter �rtzliche Kontrolle.

Markennummer der Staatsgrube
Emma in den Niederlanden
Rund-Tageschicht ,Viereckig-
Nachtschicht, Dreieckig - Mittagschicht�
(jeder Bergmann hatte seine eigene
Markennummer,die Nummern auf den Blechmarken sind von verschiedenen Bergleuten)
Markenummer
Jeder Kumpel hatte eine
Nummer(Markennummer).
Der Kauenhaken und die Lampe des
Bergmanns hatten diese Nummer.Ebenfalls seine
Anfahrtmarken(siehe Foto oben).
Diese gab es , um zu kontollieren ,ob man untertage war oder �bertage .
Bevor die Schicht begann nahm
man seine Marke bei der Markenkontrolle.
Auf der H�ngebank wurde die Marke abgegeben,bevor man
in die Grube fuhr .
Ende Schicht bekam man die Marke unten am Schacht
zur�ck ,und musste die Marke bei der�
Markenkontrolle wieder abgeben.Dann wurde die Schicht als verfahren
eingetragen,damit man die Schicht bezahlt bekam.
Blieb eine Marke untertage ,
informierte sich der zust�ndige Steiger, ob der Kumpel� noch untertage ist ,um
l�nger zu machen(�berstunden) .
War das der Fall dann war es gut.
War nichts bekannt , dann mu�te
der Steiger in der Lampenstube nach der Lampe schauen,und auch in der Waschkaue,ob die Strassenkleidung oder die Grubenkleidung auf dem
Haken hang.War der Kumpel nach Hause gegangen,ohne siene Marke abzugeben,bekam er eine Geldbusse .War das nicht der Fall,mu�te nach
ihm in der Grube gesucht werden,und der Steiger durfte da Zechengel�nde erst
verlassen,wenn man wusste,was mit dem Bergmann
passiert ist.
Um eine Suche untertage
anzustellen, m�sst ihr Euch vorstellen ,das eine Grube mit all
seine Sohlen gerade so gross ist wie das Wegennetz von der Stadt K�ln
� Foto Wolfgang Schubert
Durchbruch
ca.1971 zwischen den Bergwerken Victor-Ickern und Minister Achenbach.Zwei �rter
wurden aufeinander zu aufgefahren,und trafen
Millimetergenau aufeinander.Somit waren beide Bergwerke verbunden,und nach der Stillegung von Victor bestand nun das
Verbundbergwerk.
Hauptstrecken
Dass sind die Verbindungswegen
untertage
Die Menschen,Material
und Kohlen werden darin bef�rdert.
Vom Schacht aus gesehen steigen
die ungef�hr 1 meter auf 300meter
Dass hat folgende Gr�nde .
Die Wagen sind schwer geladen mit Kohlen und Steine , und wenn es zum� Schacht geht ,
brauchen die Lokomotiven weniger Energie.
�berall in der Grube ist Wasser,und muss zum Schacht geleitet werden.Damit das normal anfallende Wasser in den Wasserrinnen
zum Schacht fliessen kann,haben die Strecken ein Gef�lle zum Schacht
�
��Fahrsteiger A.Schneider in Fl�z Karl 2
Bild Heinz Grossmann�������������������������������������������������������������������������������������� Foto
Heinz Grossmann
���������������������
Auf� jeder Sohle� stehen grosse Pumpen.
Die Pumpen haben ein Kapazit�t�� von 6000 Liter pro Minute oder mehr .
Tag und Nacht sieben Tage pro Woche , 365 Tage im Jahr
.
Wenn eine Pumpe defekt ist,stehen Reservepumpen parat,die
sofort ihre Arbeit �bernehmen.
Auch wird� untertage Wasser gebraucht um� Staub zu bek�mpfen ,
und als Massnahme gegen Grubenbrand
Alle Bohrer haben Spr�hnebel.
Der Rest geht nach �bertage und
wird angewendet um Kohlen zu waschen.
Es wird eine substanz an das Wasser zugef�gt dass das� Sg vom Wasser gr�sser wird
Dadurch schwimmen die leichteren
Kohlen auf dem Wasser,die schweren Steine sinken auf
den Grund.
So k�nnen die getrennt werden.
Dann wurde das Wasser zu den
Schlammteichen gef�hrt,dort konnte sich der
Kohlenstaub avom Wasser absetzen.
Der so gewonnene Kohlenstaub
konnte noch als Brennmaterial gebraucht werden. ( Schlamm)�
�

Wasserpumpe
(Bild Jo Kelderman)
Grubenwasser
Wasser
in der Grube kann verschiedene Quellen haben.
1)Wasser
von der Erdoberfl�che.Bei Regenf�llen sickert das Wasser durch die
Wasserdurchl�ssigen Schichten immer tiefer,bis sie
einen Hohlraum finden.
2)Bei
der Entstehung der Kohle eingeschlossenes Wasser(unterirdische Seen-gro�e
Gefahr f�r Bergleute)
3)Standwasser
� In alten Grubenbauen angesammeltes Wasser.Wird direkt darunter Abbau
betrieben,sickert das Wasser in diese Hohlr�ume durch
das rissige Gebirge.
4)Wasser
von der Staubbek�mpfung �Schr�mwalzen,Hobelanlagen und
Bohrger�te haben Wasserbed�sung zum binden des Gesteinsstaubes.Verringerung der
Gefahr,an Staublunge zu erkranken(Silikose).
5)Verschiedene
Ursachen � defekte Rohre ,defekte Verbindungen , Abk�hlen von Motoren mit
Wasserstrahl usw.
Is die Wassers�ule 10 Meter hoch
, dann sprach man von 1 Atmosph�re, aber manchmal war der Druck� h�her.
Wurde die angebohrt,dann dr�ckte einen der Druck mit Bohrhammer einfach weg.
Grubengas.
Das gef�hrlichste und meist
gef�rchtete Gas , dass in den Gruben anwesend sein
kann ist Grubengas(Methan)oder Moorgas.
Die chemische Formel lautet CH 4
.
Leichter als Luft
Geruchlos
Geschmacklos
Farblos
Explosiv und Flammbar
Erstickend
Das Methan ist ein Faulgas,und entstand bei der Inkohlung.Da die Fl�ze abgedeckt
waren,konnte das Gas nicht entweichen,und wurde in den
Fl�zen eingeschlossen.Beim Kohleabbau wird das Methangas freigesetzt.
Die Bergleute kontrollieren
st�ndig den Gasgehalt in der Grube.1)jeder Steiger und jeder Sprengmeister hat
ein CH 4-Handmessger�t bei sich.Mit diesem Ger�t wird mit einer Pumpe 8
Sekunden Luft angesaugt,im Ger�t verbrannt und
gleichzeitig analysiert.Auf einer Anzeige kann man die Volumenmenge an Methan
in der Luft ablesen.Wetterleute haben zus�tzlich noch eine Benzinlampe bei
sich.An der Gr�sse und F�rbung der Flamme in der Benzinlampe kann man mit viel
Erfahrung den CH 4 �Gehalt bestimmen.Das Methan ist so gef�hrlich,da� bei
ungez�hlten Explosionen,Abflammungen und Verpuffungen
mehrere tausend Bergleute starbenn.
Die Benzinlampe
Der Herausfinder war Herr Davy
in 1815
Die Lampe besteht aus einem Reservoir dar�ber ein Glas und dar�ber 2 Gitter aus
Drahtgeflecht , von der�
jedes 144 L�cher pro Quadratzentimeter hat .
Die Luft von aussen kann� herein�
,aber die Flamme tritt nicht nach aussen
Ensteht �ber die Flamme ein
blauer Kegel (Grubengasflamme) dann ist Grubengas anwesend.
Fr�her nahm man ein Vogel mit
nach Untertage im K�fig.
Nachher wurde dasGrubengas
gemessen mit Insrumenten
Wettertafel
Eine Wettertafel ist ein blaues Schild im
Ruhrbergbau (In den Niederlanden Gelb) und wird mit Kreide ausgef�llt..Die muss mindestens einmal pro Schicht von einer Aufsicht
ausgef�llt werden.Das hei�t,eine Aufsicht muss mindestens einmal pro Schicht
einen Betriebspunkt befahren,also begehen.Dabei mu� er
Ch-4 Methangas messen.Auf die Tafel wird dann Datum und Messergebnis der CH-4
Messung eingetragen sowie die Unterschrift.Fr�her hatte man bei unter 1 %
Methan als Messergnis " rein " geschrieben,heute sollte man das
Messergebnis (z,B, 0,3 % ) auf die Tafel
schreiben.Zus�tzlich muss das Ergebnis im Wetterbuch eingetragen werden.Die
Wettertafel sowie das Wetterbuch sind Urkunden und das Eintragen mit falschen
Ergebnissen w�re Urkundenf�lschung .
Kohlsauer
Bei
still stehende oder schwaches�
Wetter sammelt sich Kohlsauer
Das
Gas ist schwerer als Luft und ist dann niedrig an den Boden anwesend
Es entsteht durch
atmen,verbrauch von Sauerstoff,rotten vom Holz und
rosten vom Eisen.
Dass wird auch gemessen mit der
Benzinlampe
Ist Kohlsauer anwesend dan geht
die Flamme aus.
Kohloxyde
Bei einer Grubengas oder
Kohlenstaubexplosion enthallten die Rauchschwaden Kohlenmonoxyd(CO)
Dieses Gas ist sehr giftig
Atment man das ein dann k�nnen
die rote Blutlk�rperchen kein Sauerstoff aufnehmen.
Man kann das nicht mit einem
einfachen Mittel kontrollieren
Die Grubenwehr nahm
fr�herKanarienv�gel oder weisse M�use mit. Die Tiere reagierten 10 mal
empfindlicher als Menschen auf diese sch�dlichen Gase .
Heute haben die Wehrtrupps
Multimessger�te bei sich,mit denen CO ,Methangas und
andere sch�dliche Gase� gemessen werden
k�nnen
�Wettertafel
Foto Jules de
Groot
Vermessungen
Die
Vermessungen Untertage machen die Markscheider
Man
kann Sie vergleichen mit dem Kataster �bertage .(Landvermessung).
Die
Markscheider� haben verschiedene� Instrumente .
Waageapparat,Theodolite
(Eckenmessen) Messb�nder,Schiesslot und Loten ,Kreiselkompass
.
Wie
ich untertage war musste ein Thermometer mit weil die Messb�nder durch die
W�rme aussetzten
Vermessungen
sind wichtig und von der Bergbeh�rde vorgeschrieben . Schliesslich muss man
wissen wo man sich befindet,was �ber dem Abbau sich f�r f�r wichtige Geb�ude
und Gew�sser befinden,(Kr�ftwerke,Fl�sse ,Seen ,Kan�le)
Man
kann mit den Vermessungen nachhalten,wo schon Abbau betrieben wurde,(wichtig
f�r die Planung)man kann berechnen ,welche
Auswirkungen der Bergbau auf die Tagesoberfl�che hat.
Die
Vermessungen fangen �bertage an und man l�sst im Schacht zwei Seile senken mit
schweren Loten die freih�ngen in �lf�sser� unten so dass die Seilen nicht bewegen
Dann
werden die Seile unten angemessen und man weiss die Ecken und Untertage werden
die Vermessungen fortgesetzt.
Feste
Punkte werden markiert�
und werden Theodolitpunkten genannt.
In den
Kartenzimmer werden die Vermessungen gezeichnet.
Die
Karten von �bertage sind Transparant
Werden
die Transparante Karten �ber die eingezeichnet Karten Untertage gelegt� dann weiss man
genau wo man ist.
Auch
wird die Tiefe gemessen und die Punkte legt man im Stoss(Wand)
Das
sind grosse Schrauben
Auf
die Stempel werden Messpunkte gezeichnet und man weiss
wie man die Schienen legen soll.
F�rdern
Nach
untertage mit dem Korb
Alles
Material , das nicht auf den Korb pa�t ,wird unter den
Korb geh�ngt zum Beispiel Lokomotive, Motoren, grosse Unterst�tzungen, Pumpen.
Rohrleitungen .
Auch
werden h�ufig bei langem Material(Rohre , Gleise usw. die
B�den der einzelnen Korbetagen hochgeklappt ,so da� die Langteile von oben in
den Korb bis zum untersten Tragboden�
gestellt werden k�nnen.
Untertage� Bef�rderung
Zu
Fuss (diese Art sich fortzubewegen hei�t in der Bergmannssprache �fahren�
Mit
dem Zug , Personenzug .
Mit
dem Schienen-Fahrrad
Gummif�rderb�nder
(wenn Personenfahrt erlaubt ist.)
Mit
dem Sessellift.

Bild
Frank Welgemoed
Lokomotiven
mit verschiedenen Antrieben
Diesel
Druckluft
(Pressluft)
Elektrisch
(entweder mit Akkus oder Oberleitung ,auch
Fahrdrahtloks genannt )
die letztgenannten nur in einer Gasarrmen� oder Gasfreien� Grube.
Mit
dem Korb
Materialwagen
Panzer
im Streb

Bild Heinz Grossmann
Monorails
Schlitten f�r Holz, R�hren und lang Materiall
Pferde
Bis rund 1937 ,allerdings auf
verschiedenen Zechen zu unterschiedlicher Zeit,wurden
Pferde untertage eingesetzt.
Auf der Zeche General Blumenthal
in Recklinghausen sogar bis 1966.Da wurde das letzte Grubenpferd mit Namen
Tobias in �Rente� geschickt.
Die Pferde hatten ein Stockmass
von ca.1,50 m und waren sehr robust,also f�r die
niedrigen Strecken und die schwere Arbeit gut geeignet.
Waren die Pferde 5 Jahre alt ,wurde sie ausgetauscht.Manche Zechen hatten eigene
Pferde,die meisten Zechen hatten geliehene Pferde ,f�r
die sie an die Besitzer monatlich eine Leihgeb�hr bezahlten .

Wie wurden unsere 4 F�sser nach
untertage bef�rdert����������
Sie wurden in einem Ledernen
Zeug gepackt die Beine zusammen gebunden und ein Sack �ber den Kopf am Brustseite unter den Korb geh�ngt und auf diese Weise
nach untertage transportiert.
Sie blieben da unten und kamen
meistens schlechtsehend,nach Blindheit hatte man keine Untersuchungen gemacht,wieder �bertage und bekamen bei einem Bauer ihr Gnadenbrot.
Sie wurden ganz gut versorgt
aber verwundeten sich manchmahl durch Sto�en ,
ausserdem litten sie oft an Hufkrankheiten .
Das
wichtigste einer Grube�
ist der Abbau der Kohle
Von
den Hauptstrecken aus werden nach links und rechts Abteilungsquerschl�ge
aufgefahren.Rechtwinklig davon in einem Abstand von ca.300 m werden 2 Strecken
aufgefahren.Diese folgen dem Verlauf des Fl�zes .Zwischen diesen Abbaustrecken
wird eineVerbindung hergestellt,das Aufhauen oder das Abhauen genannt,je nach dem die Strecke ansteigend oder fallend aufgefahren
wird.Das Auf- oder Abhauen ist der zuk�nftige Streb .Nach Fertigstellung werden Schildausbau , Panzerf�rderer undKohlenhobel/oder
Schr�mwalze eingebaut.In einer der beiden Strecken wird ein Gurtbandf�rderer
eingbaut,das ist die Kohlenabfuhrstrecke
(KA-Strecke).Kohlenfl�ze haben verschiedene H�hen(M�chtigkeit)� ab ca. 80-90 cm �
�ber 4,00 m .In den ganz niedrigen Fl�zen kann man nur im liegen arbeiten . manchmal �ndert sich die M�chtigkeit ,dann kannes so niedrig
sein,da� man sich nicht mehr drehen kann und seinen Akku der Grubenlampe vom
G�rtel abmachen muss.
Wie wirkt das im Streb
Wir
verhandelen nur
der Handstreb
Fr�her
wurden die Kohle losgemacht mit Dem Meissel und mit der Schaufel in den Hin und
Herschieber geworfen
Sp�ter
kam der Drucklufthammer.
Die
Tag und Mittagschicht� bauten ab und die Nachtschicht legte um
Das bedeutete , das die Mittagschicht die schwierigste Schicht
war, weil die weit von dem Hin und Herschieber waren.
Halb
mechanischer Abbau
Der
Hobel nahm die Kohle weg und schob die Kohle in einen
Kettenf�rderer (Panzer)
War
vorne genug Raum dann nahm man die Unterst�tzung hinten weg und stellte die
vorne wieder bei.
Das
tat man handm�ssig
Hinten
brach der Berg durch.Das ist gut weil dann ist vorne weniger Druck.
Ist
man unter teure Geb�ude ,Fl�sse� Kan�le
,Eisenbahnlinien oder nicht abgebaute Fl�ze dann muss man daf�r sorgen das kein
Grubensch�den� entsteht.
(Denn
nach einiger Zeit senkt alles)
Dann
wurden die abgekohlten R�ume vollgeblasen mit zerbrochene Steine .
Dann
spricht man von einen Blasversatz-Streb .
� Noch korrigieren
Hobel
und Panzer (Foto Jo Kelderman)
Vollmechanisch
Der
Hobel und die Kettenf�rderung machen dasselbe wie beim halbmechanischen Abbau .
Der
Strebausbau hei�t Rahmen und wird hydraulisch bet�tigt.Der Arbeitsdruck der
Hydraulikpumpen betr�gt 300 bar ,die
Hydraulikfl�ssigkeit besteht aus einem Gemisch aus Wasser und �l (Emulsion) .
Das �l ist zum schmieren ,K�hlung und um Rost zu verhindern.
Das Wasser ist f�r den Druck.
Nachdem eine
Gewinnungsmaschine(Hobel oder Walze) genug Kohle weggeschnitten hat,wird der F�rderer in den abgekohlten Bereich mittels
Hydraulikzylinder gedr�ckt.Danach wird der hydraulische Ausbau eingeraubt mit
einem weiteren Hydraulikzylinder vorgezogen und wieder mit 300 bar Druck
angesetzt.

(Kl�ckner
Ferromatik)� Foto
Jo kelderman
� Modern
Blick in den Streb-Kl�ckner
�Ferromatik� Schildausbau - Schr�mwalze
Eickhoff� (Bild Wolfgang Schubert)
Laden
Die
Kohlen werden mit F�rderb�nder zur� Hauptstrecke bef�rdert.
Dort
gibt es eine Ladestelle .Unter diese Ladestelle werden die leeren Kohlenwagen
gedr�ckt.Die Kohle f�llt am Abwurf vom F�rderband in
den darunter stehenden Kohlenwagen.Ist dieser voll , wird er von einem Bergmann
,den F�ller� mittels einer Winder oder hydraulischer Zylinder vorgedr�ckt,und der n�chste Leerwagen steht unter der Ladestelle.Diese
Prozedur wiederholt sich 50 mal,so viele Leerwagen hat
n�mlich ein Kohlenzug.Sind alle voll,zieht eine Grubenlok den Kohlenzug zum
Schacht,eine andere Lok hat w�hrenddessen einen neuen Leerzug vom Schacht
gebracht,und dr�ckt ihn unter die Ladestelle.Modernere
F�llstellen arbeiten mannlos,d.h.es gibt keinen F�ller
mehr,alles funktioniert automatisch und wird mittels Sensoren und
Lichtschranken gesteuert.Auf dem Bergwerk Blumenthal/Haard gab
es sogar eine Strecke,auf der die Lokomotiven mit den Kohlenwagen mannlos zum
F�rderschacht fuhren.
Im
modernen Bergwerk gibt es keine Ladestelle mehr.Die Kohle wird auf
Gurtbandf�rderer bis unmittelbar zum Schacht gef�rdert.Dort f�llt die Kohle in
einen Bunker,in dem ein paar hundert Tonnen Kohle ,in ganz gro�en sogar �ber
1000 t Kohle ,zwischengebunkert werden.Von dort werden
die Kohlen direkt in das F�rdergef�� (Skip) im Schacht gef�llt
, und von dort zum Tage gef�rdert.
Eine
weitere M�glichkeit waren Kreiselkipper.In diese
Vorrichtung wurden die vollen Wagen gedr�ckt.Dann wurde dieses Gestell einmal
um die eigene Achse gedreht,dabei fiel die Kohle in
den darunter liegenden Bunker .


Ladenkasten Foto������ Jo Kelderman���������������������������������������������������������
Kreiselkippe /Rollkippe����������������
Foto:Wolfgang Schubert
Signale
Mit
Lampen im Streb oder am Ladenkasten und Wettert�ren
Glockensignale� am Schacht
Piepston
bei Motoren von F�rderb�nder
Signal
mit eigene Kopflampe
Auch
wurde �fter beim Gefahr Signalen gegeben auf die Rohre .
Dadurch
sind viele� eingeschlossenen
Bergleute gerettet worden .
Unterst�tzung
Holz : Fichten oder Tannenholz .
Bekommt
das Holz Druck ,knistert es und warnt den Bergmann .
Eisen:Kappen und Stempel
Einfahrbare
Hydraulik- Stempel
Betonsteine

Schilde
Es
gibt zum Beispiel einenTitan-Stempel
Er ist
f�r Unterst�tzung im Streb
Ert
hat ein Vordruck von 4 Tonnen und Enddruck von 40 Tonnen das Heisst 40.000
Kilogram pro Quadrat Zentimenter

Titanstempel
�Foto Wolfgang
Schubert
Ein moderner Streb.Schildausbau
und Panzerf�rderer .
Weitere Gefahren
Damit
sich Explosionen mit ihrer Feuerwalze nicht durch das ganze Bergwerk fortsetzen,sind untertage Explosionssperren eingebaut .Fr�her
bestanden diese aus Staubb�hnen.Der Staub bestand aus Gemahlenen
Stein.Ereignetete sich untertage eine Explosion,wurde
die Staubb�hne von der vorauseilenden Druckwelle heruntergeschleudert.Kam die
Feuerwalze,wurde das Feuer durch den aufgewirbelten
Staub erstickt.Heute sind die Staubb�hnen durch Wassersperren ersetzt.In
Plastiktr�gen zu je 80 Liter ist Wasser auf den B�hnen .Die Methode ist die gleiche ,wie bei den Staubb�hnen.Das verwirbelte Wasser
l�scht die Flammen der Explosion .
Wasserspritzer
sorgen f�hr dem selben Effekt
. 

Explosionssperre
damals �Staubb�hne�����������������������������������������
Explosionssperre heute � Wassertrogsperre������������ Fotos:Wolfgang Schubert
Staubbek�mpfung
Fr�her
:Strecken einstauben , Montansalzschuppen(Staubbindung
)ausstreuen.
Wasserbed�sung
bei schneidender und sch�lender Gewinnung,bei
Bohrarbeiten und allen anderen Arbeiten bei denen Staub ensteht.
Kalksalz
streuen
Staubmaske
tragen ,um nicht an Silikose(Steinstaublunge) zu
erkranken.Feinster Quarzstaub dringt bis in die Lunge vor,und
setzt sich dort fest . Mit der Zeit �versteinert� die Lunge� zum gro�en Teil,und der Bergmann kann nicht
mehr richtig atmen,da� Teile
der Lunge ohne Funktion sind.
Kessel
Kessel
befinden sich im Hangenden des Kohlefl�zes ,und sind
kaum erkennbar.Es handelt sich um versteinerte Baumst�mme oder Reste davon.Sie
k�nnen ohne Vorwarnung pl�tzlich herunterfallen .
Mit
Hammerschl�gen gegen das Hangende kann man die entdecken.Klingt es hohl oder
taub,hat man einen Kessel getroffen.Dann sollte man
noch vorsichtiger sein..
Sargdeckel
Entsteht
beim zusammentreffen von Kluft und Riss, l�st sich oft unerkannt und pl�tzlich
und ist nur durch fr�hzeitigen kr�ftigen Ausbau zu halten.

Sargdeckel
und Kessel
Beknellen
Niemals zwischen zwei Wagen gehen oder beim
zusammenknebeln zweier� Wagen,nie mit dem
Kopf zwischen diese Wagen gehen .
Orte
die gesperrt sind (gestundet), nie betreten.Jedes Verbot untertage hat einen
ganz wichtigen Grund,und darf nie ignoriert werden .
�
Personal
untertage aber noch �bertage in der Lehre
Personal
untertage aber noch �bertage in der Leere
Jugendlichen� von 14 bis 18 Jahren
Fachschule f�r untertage
Berglehrlingsheime,
In manche St�dten hie�en die
Knappenheime. Fast jedes Bergwerk im Ruhrgebiet hatte ein� Berglehrlingsheim. Manchmal sogar 2
oder 3. F�r die Katholischen und
Evangelischen getrennt. Ausserdem gab es Heime f�r die
Junggesellen,wenn� Sie schon �lter waren.
Der Grund war folgender. Nach dem Krieg war Arbeitermangel auf den Bergwerken.
In Bayern,Schleswig-Holstein und anderen Bundesl�ndern wurden
Jugendliche von den Zechen angeworben,die Lehre im
Bergbau zu machen.Nat�rlich mu�te man den Eltern versichern ,da�
die Jungen gut
aufgehoben waren. So wurden die Heime gebaut ,ein
Ehepaar betreute die Jungs. Die Frau kochte Essen,flickte
und wusch die Kleidung.Das Geld
wurde eingeteilt, damit sie nicht alles versoffen.Der Mann machte mit den
Jungens viele Sachen in der Freizeit.
In Castrop-Rauxel zB gab es 3 Heime. 2 f�r
Berglehrlinge den Meisenhof und das Barbaraheim, sowie f�r Junggesellen den
Vinckehof.

Berglehrlingswohnheim von Minister-Achenbach

Speiseaal vom Barbaraheim in Castrop-Rauxel

Kapelle vom Jugenddorf. Dort musizierten die jungen
Bergleute und traten
auf verschiedenen Festen auf.
Untertage
Man f�ngt an als Schlepper,
Postschlepper, Lehrhauer und mit Diplom Hauer
Funktioniert man gut dann kann
man Meisterhauer oder Steiger werden
Geht man zur Grubenschule dann
wird man Steiger.
Technisch
Technische Fachschule
F�r
Elektriker
Schlosser
Foto Wolfgang Schubert
l Schildmontage auf dem Bergwerk
Victor-Ickern
Weiteres� Personal
f�r
Anschl�ger
Geologischer
Dienst
Markscheider
Bewetterung
Bef�rderung
Sprengen
Schachtarbeiten

Vater von Wolfgang Schubert� mit 2 Kumpel
(Grube Waltrop in Waltrop)
Ritual
Kam ein neuer Kumpel zum ersten Mal nach Untertage dann bekam er den
Hauerschlag
Ein Kumpel hielt die Schaufel gegen den Hintern und ein anderer schlug
darauf mit dem Schl�gel.Dann war man Bergmann und geh�rte dazu
Wissenswert
Steine wurden �bertage in der Kohlenw�sche von der Kohle getrennt und
zur Bergehalde transportiert.
Gebrochene Steine (Waschberge) wurde untertage in den alten Mann
geblasen,um Sch�den �bertage an wichtigen Bauwerken zu verhindern.��
Abteufen von Sch�chte
Bohrt�rme
Bohren
Schachtw�nde umfassen mit Mauerwerk oder eisernen Ringen(Cuvelage,T�bbinge).
Einfrieren der Schachtumgebung bei Wasserzufl�sse oder Sand.

Schachtk�bel�������
Foto Jo Kelderman
Verhindern von Sch�den an Sch�chten� untertage.
Um die Sch�chte herum wird ein Schachtsicherheitspfeiler
ausgerechnet.In diesem Bereich
darf keine Kohle abgebaut werden,um den
Schacht vor sch�dlichen Druckeinfl�ssen zu sch�tzen.
Strecken abbauen
Man bohrte ungef�hr 25 bis 30 L�cher in die Ortsbrust� von zirka 2 Meter Tiefe.
In diese Sprengl�cher kam� ungef�hr25 Kilogramm Sprengstoff.
Hinter den Sprengstoff kommen Wassepatronen. ,damit
die bei der Umsetzung des Sprengstoffes erzeugten Gase optimal zertr�mmernde
Wirkung auf das Gestein haben.
Wir tranken das Wasser auch,aber danach wurde ein Farbstoff dem Wasser
beigemischt,und machte das Wasser ungeniessbar.
Der Sprengstoff wurde durch elektrische Z�nder in dem Sprengstoff
mittels einer Z�ndmaschine zur Detonation gebracht.
Wenn wir wieder zur gesprengten Ortsbrust
zur�ck kamen lag da rund 18 Kubikmeter Steine.
Mit dem Eimco- Ladewagen wurde dass weggeschaufelt.
� Foto Wolfgang
Schubert
Streckenerweiterung.Durch
Konvergenz(Druck) zusammengegangene Strecke wird neu durchgebaut
Da sind verschiedene Bohrmethoden aber ich gebe nur eine an.
Zuerst wird aus der Mitte der Ortsbrust ein Keil gesprengt,danach die
linke und rechte H�lfte der Mitte,danach der untere Sohlenteil,danach das obere Firstteil.Gesteuert wird der Zeitpunkt der
Detonation durch verschiedene Zeitstufen der Z�nder.Jede h�here Zeitstufe
detoniert 30 Millisekunden sp�ter,als die
niedrigere.Das heisst,der Momentz�nder detonierte sofort,die
Stufe 1 30 Millisekunden(ms)sp�ter,die Zeitstufe 2demnach 60 ms sp�ter ,die
Zeitstufe 3 90 ms sp�ter usw.
Da der Zeitabstand so kurz ist h�rt man in der Regel nur einen Knall.
�Foto Wolfgang
Schubert
Streckenvortriebsmaschine
"Nashorn",der Kopf des "Nashorn"hat sich gedreht,die aufgesetzten Meissel haben das Gestein und die Kohle
geschnitten .Bergwerk Victor -Ickern
Fluchtwege
Gruben sind untertage miteinander verbunden.Damit keine
Wetterkurzschl�sse entstehen,gibt es auf den
verschiedenen Sohlen Wettert�ren.Fluchtwege sind die bestimmten Wege,die man im
Falle eines Grubenbrandes oder eines anderen Ungl�ckes benutzen muss,um sich in Sicherheit zu bringen.
Waschkaue
Die Waschkaue ist in 3 Bereiche
unterteilt.a) Weisskaue:Dort ziehen die Kumpels ihre
Strassenkleidung aus,und h�ngen die Kleidung an Haken,die an Ketten hochgezogen
werden.b)Schwarzkaue:hier genau wie in der Weisskaue Haken an Ketten,dort wird
die Grubenkleidung verwahrt.c)Duschen.Hier waschen(duschen)sich die Kumpels,beim R�sckenwaschen hilft man sich gegenseitig.Das nennt
man Puckeln.Manchmal stehen 6-7 Kumpels in einer Reihe
und puckeln sich.
Arbeiten in nassen Betrieben
Arbeitete man in sehr nassen
Betrieben, durfte man� eher ausfahren
oder man wurde extra bezahlt (Wassergeld, Wasserpr�mie).
F�rderseile
Kontrolle auf Br�che. Mit einem wollennen
Handschuh .Man l�sst das F�rderseil langsam senken
Sind Br�che in den Litzen ,bleiben die Br�che der Dr�hte an dem Handschuh
h�ngen.Defekte F�rderseile m�ssen sofort ausgetauscht werden.
Das Gewicht war bei dicken
F�rderseilen ungef�hr 25 Kilogrammen pro Meter .
Wenn ein Schacht tiefer war als
1000 meter dann musste mann ein neues F�rderseil einh�ngen.
Denn war ein F�rderseil� l�nger als 1000 Meter konnte es nicht
mehr sein eigenes Gewicht tragen.

Bild heinz Grossmann
Hilfsmittel
Hammer, Schaufel,S�ge,Kr�tzer,Axt, Drucklufthammer Bohrhammer, Handzughub, Ketten und so
weiter

Drucklufthammer� (6 Atmosph�ren)
Warum wurde in den Niederlanden und anderen L�ndern
die Steinkohlegruben geschlossen?
Tiefbau ist sehr teuer
Erdgas wurde gefunden
Jeder wollte eine saubere
�lheizung haben.
Kernernergie
Aber die Kohlen aus Amerika sind
inkluslive Transport� billiger bis in
unsere H�fen als dass wir die hier nach oben brachten.
Warum: da ist Tagebau das heisst
man nimmt die Decklage weg und man ist an den Rohstoff
Man sieht von oben ab was man tut
Dadurch wurden wir mit 45.000 Mann zur Seite gesetzt.
M�use
Da waren auch M�use untertage.
Die kamen da mit Stroh und Heu
was fr�her als Futter� f�r
die Grubenpferde wurde verwendet
Sie waren zwischen� Holz und Material .
Wurden die eingeladen dann
konnten die nicht mehr entfliehen
Es waren
unsere Kameraden denn wo die waren war es sicher
Sie waren unsere Feinde: wenn wir die Butterbrote nicht gut aufh�ngten spielten die M�use
Bergmann,und fra�en einen Tunnel ins Brot .
Schutzpatronin der Bergleute
Die heilige Barbara ist die
Schutzpatronin der Bergleute.
Sie wird abgebildet mit einem
Turm in der Hand (und eine Benzinlampe)
Foto Mathieu Daemen
St
Barbara: Abtei Tongerlo Belgien
Sage
der Heiligen Barbara
Barbara war
die Tochter eines Heiden, und lebte in der heutigen T�rkei , und zwar in der
heutigen Stadt Izmit. Nachdem Ihr Vater von einer Reise nach Hause kam,
bemerkte er in Ihrem Turm anstatt der vorherigen 2 Fenster, nun 3 Fenster.
Daraufhin befragt,antwortete Barbara,sie sei zum
Christentum gewechselt, und die 3 Fenster symbolisieren die Dreifaltigkeit. Sie
wurde vom Vater daraufhin in ihrem Turm eingesperrt. Irgendwann gelang Ihr die
Flucht, und dsie� versteckte
sich in einer H�hle. Helfer des Vaters sp�rten sie auf,auf
der Flucht vor Ihnen blieb ein Ast eines Apfelbaumes an ihrem Kleid h�ngen. Sie
kam in Haft,und wurde zum Tode verurteilt. Im
Gef�ngnis gab sie dem Zweig von ihrem Trinkwasser, und
an Ihrem Todestag bl�hte der Apfelbaumzweig. Deshalb in der einen Hand den Turm
mit den 3 Fenstern, in der anderen der Apfelzweig.

Foto Heinz Grossmann
Sage von der Entdeckung der Steinkohle
In jedem Bergbaugebiet gibt es
�hnliche Geschichten.Wie es wirklich war ,wei�
niemand.
Ein junger Schweinehirte war mit
seinen Schweinen auf der Weide.Als es abend war,und ihm kalt wurde,entz�ndete er ein Lagerfeuer.Als Begrenzung des Feuers nahm
er die schwarzen Steine,die hier �berall
herumlagen.Dann schlief er ein.Als er morgens wach wurde ,war das Holzfeuer
aus,aber die schwarzen Steine gl�hten und gaben eine sch�ne W�rme ab.Es war Steinkohle.
�
Bergmannskrankheiten
Staublunge (silicose)
Augezittern (Nystagmus) Nun habe� die Bergleute
eine Kopflampe und wo man das Haupt dreht hat man Licht
Fr�her� h�ngten die Kumpel die Lampe hoch.
Durch ins Dunkel und Licht zu
gucken bekam man das Augenzittern
Ein Kumpl muss auch manchmal
Stundenlang auf den Knien arbeiten .
Dadurch bekommt man ganz oft
Meniskussch�den was sehr schmerzhaft� ist .
Mit dem Heben von schweren
Gewichten muss man vorsichtig sein,denn man kann einen
Leistenbruch kriegen oder R�ckensch�den.
Grubenwurm
Dann bekommt man die Krankheit
Blutarmut wegen W�rmer in den D�rmen und man darf nicht mehr in die Grube und
man steckt auch ander Kumpel an
Der Arzt machte �fter Kontrolle
Unfall
Wenn Bergleute sich verletzen gehen die zur
"Verbandsstube".
In der Verbandsstube ist der "Heildiener" oder
"Heilgehilfe" der die Verletzung behandelt..
Projekt Grubenwasser
Nachdem alle Niederl�ndische und
anliegende Deutsche Gruben� geschlossen waren , war es nicht mehr n�tig da� das Wasser nach oben
gepumpt wurde.
Wegen der hohen Temperatur des
Wassers hat man nun den Plan , das Grubenwasser nach
oben zu pumpen und es zu verwenden um die H�user zu w�rmen.
�
Ged�chtniskapelle
Zur Erinnerung an alle
verungl�ckte Bergleute in den Niederlanden ist in Terwinselen eine
Ged�chtniskapelle gestiftet
Auf einem Schild stehen alle
Namen der Verungl�ckten .
In� der�
Vergangenheit war es das Mortuorium� der Staatsgrube Wilhelmina.
4 Dezemeber jedes Jahr mit dem
Namenstag der Hl. Barbara�
ist in die Kirche eine Hl. Messe und danach ein Ged�chtnisdienst.
Auch werden auch die Bergleute
wo in der Welt gedenkt!!
Der Schl�gel und Eisen ist das
Symbol des Bergbaus�

Bild : Paul Geilenkirchen - Webmaster
Domaniale Mijn (sehe Links)
Bergbaulexicon
|
Abnehmer |
hat an der Rasenh�ngebank die
gef�llten Kohlenwagen vom Korb "abgenommen" und weitergeleitet |
|
Bremser |
war / ist der Maschinist am Haspel vom Blindschacht |
|
Zimmerhauer� |
war mit der Zimmerung,also mit der Herstellung von Holzausbau in der Grube
besch�ftigt |